Collier mischte dabei Orientalisches mit Klassisch-Griechischem, Historisches mit Mythen und Legenden.
Klytämnestra (1882)
Die Dienerinnen des Pharaohs (1883)
Das Orakel von Delphi. (1891)
Geschichtsbilder und Geschichte in Bildern
Klytämnestra (1882)
Die Dienerinnen des Pharaohs (1883)
Das Orakel von Delphi. (1891)
Pradilla Ortiz zeigt hier einen der großen Heroen seines Landes, der bereits im 12. Jahrhundert kurze Zeit die christlichen Reiche der Halbinsel vereinte und überaus siegreich gegen die Mauren kämpfte.
Bei dem Fall Trojas musste Äneas seinen gelähmten Vater Anchises auf seinen Schultern aus der brennenden Stadt tragen. Dieses Motiv war als Beispiel von Liebe und Treue des Sohnes in Barock und Rokoko äußerst beliebt.
Vasnetsov zeigt hier den großen Zaren in seiner Zerrissenheit. Höfische Pracht und Despotie werden mit Schmerz und Einsamkeit konfrontiert. Sicher eines der beeindruckendsten Herrscherpoträts der klassischen Historienmalerei.
Auch dieses sicher gut gemachte Historienbild sagt sicher mehr über die "New-Age-Vorstellungen" des französischen Bürgertums um die Jahrhundertwende aus als über tätsächlich stattgefundene keltische reliogiöse Rituale.
Alma-Tadema zeigt hier zwar wie die Prinzen den Umgang mit der gefürchteten fränkischen Wurfaxt lernen. Genauer betrachtet handelt es sich jedoch um eine idyllische bürgerliche Familienszene, die aus dem 19. Jahrhundert ins ferne Mittelalter verlegt wurde.
Ein sehr bekanntes Bild von dem französischen Neoklassizisten Jacques-Louis David (1748-1825), das auch immer wieder gerne in Schulbüchern Verwendung findet als Illustration von Napoleons Alpenüberquerung. Als ob jemand in den Bergen so auf einem Pferd sitzt. Man könnte das Bild sicher gut verwenden, um etwas über die französische Kunst um 1800 zu sagen, aber wohl kaum um historische Vorgänge realistisch zu illustrieren.